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Welches CMS verwendet ihr?

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  • Welches CMS verwendet ihr?

    Hi liebes Forum,
    ich würdem ich gerne interessieren welche CMS ihr verwendet und warum?

    Ich verwende verschiedene CMS, da jedes CMS seine Stärken und Schwächen ab: Wordpress, Drupal, Joomla und Typo3 gehören zu meinen Portfolio. Da ich jeden Tag mich mit CMS und Webseiten außeinander setzen darf, konnte ich viele Stärken und Schwächen der einzelnen Lösungen erfahren. Meist arbeite ich mit Drupal, Joomla und Typo3. Selten auch mit Wordpress. Zurzeit setzte ic mich mit Neos auseinander ist ein schönes Projekt und läuft paralell zu Typo3.

    Gruß

    Euer Localfu
    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
    Albert Einstein

  • #2
    Wenn möglich, verwende ich immer WordPress. Beim programmieren ist das zwar nicht immer die einfachste Lösung, da manche dinge viel einfacher mit Typo3 oder Joomla gehen, aber jeder Kunde bei dem ich die Seite zu WordPress umschalte ist erleichtert, weil das so viel einfacher zum bedienen ist. Da hat WordPress den klaren Vorteil!
    https://spektrume.de

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    • #3
      Hi spektrume, ja das stimmt, Wordpress ist leicht zu bedienen. Leider war es auch mit den Vorteilen von Wordpress zu Typo3 und Joomla. Als ich angefangen habe mit CMS zu arbeiten, war meine erste Lösung auch Wordpress, aber als ich die anderen Lösungen mehr und mehr verwendete, habe ich die Vorteile gegenüber Wordpress erkannt.

      Also, ich verwende nicht immer gleich eine CMS-Lösung, weil sie in der Bedienung leichter ist, sondern nach den Nutzen und Vorteilen für die Kunden und da ist die Bedienbarkeit nur ein Teil davon. Ich will jetzt nicht Wordpress schlecht reden. Ich sehe es nur nicht als Vorteil nur auf ein System zu arbeiten. Wenn es um Sicheheit, Performance und Funktionalität geht kenne ich viele CMS-Lösungen die besser aufgestellt sind als Wordpress. Da sind zu nennen Plone, Drupal, Ghost und viele weitere CMS-Lösungen.

      Am besten ist man setzt sich mit mindestens 5 CMS-Lösungen auseinander und vergleicht Funktionalität, Modulität, SEO und Performance der einzelnen Systeme. Was bringt es mir, wenn der Kunde bestimmte Funktionen nicht hat und Individualität verloren geht und/oder andere Faktoren.

      Meine Empfehlung an euch: Nutzt die ganze Bandbreite der CMS-Lösungen und setzt nicht nur auf ein System. Den Fehler habe ich nämlich am Anfang meiner Karriere auch gemacht.

      Gruß

      euer Localfu

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      Albert Einstein

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      • #4
        Sorry für den OT, aber WP != CMS, Leute.
        ich denke, wenn man damit arbeitet, sollte man das wissen. CMS-Fähigkeit gibt es nur über PlugIns, ansonsten ist das ein Blog, nichts weiter...
        PHProcks! » Tutorials

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        • #5
          Neben angemerkt: Seid Wordpress einige Funktionen eines CMS besitzt, wachsen Wordpress-Agenturen bzw. Einmann-Agenturen aus dem Boden wie Pilze. Die leichte Bedienbarkeit von Wordpress und die Unmengen von Plugins, ermöglicht auch Menschen ohne Programmierkenntnisse Webseiten herzustellen. Meist wird ein Theme auch Templae genannt von der Stange gekauft und für den Kunden aufbereitet. Dann bekommt man als Agentur oder als Mediengestalter den Vorwurf, dass das Wucher ist, wenn wir Kunden eine hochwertige Seite mehr Geld verlangen.

          Einen Kundenfall von einem befreundeten Mediengestalter kann ich hier mal schreiben. Eine Neukundin wollte von meinem Freund eine neue Seite für Pflegeprodukte, die die Kundin seid Jahren gut verkauft und mehrere Mitarbeiter hat. Die Erstellung der Seite hatte 3 Wochen gedauert und kostete 6.000€ am Ende. Dazu kam, das die Seite einen Shop hatte, einen Blog, etc.

          Als mein Freund zur Kundin ging, zeigte er die fertige Seite. Dabei war der ältere Sohn mit am Tisch und begutachtete auch die Seite. Darauf folgte gleich Kommentare vom älteren Sohn, dass das viel zu teuer(Preis vorher ausgehandelt) ist und man mit Wordpress das allemale topen könnte. Am Ende hat man sich auf 5.000€ geeinigt.

          Als ich die Seite gesehen habe und vom Umfang der Arbeiten, habe ich sogar die Arbeit auf 7.500€ geschätzt. Das Template war einmalig und nicht von der Stange und der Funktionsumfang war sehr groß und die Umsetzung gelungen, aber es zeigt, dass viele glauben, dass ein paar Stockfotos reichen und eine Wordpress-Installation zur perfekten Kundenseite.

          Gruß

          Localfu
          Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
          Albert Einstein

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          • #6
            Arne: Ja, WordPress war mal kein richtiges CMS, aber das ist schon eine Weile nicht mehr so!

            Localfu: Ich finde auch man sollte zumindest ein paar CMS zur Auswahl haben, womit man leicht arbeiten kann. Obwohl ich hauptsächlich WordPress verwende, kommt es auf die individuelle Situation an. Bei E-Commerce z.B. finde ich es in viele Situationen besser wenn man ein spezielles E-Commerce CMS verwendet, wie Magento oder Shopware.

            Die Erfahrung von deinem Freund kann ich mir gut vorstellen. Das hat wohl jeder Webdesign erlebt, dass viele denken man kann eine gute Website für nur ein paar Euro bekommen. In manche Fälle ist das auch so. Man kann mit WordPress gute kleine Websites bauen in unter 10 Stunden. Natürlich muss man bei so eine Website auf einiges verzichten... vor allem die Anpassungen des Designs müssen gering sein und nichts an der Seite wird besonders außergewöhnlich oder einzigartig sein. Das verstehen manche Leute leider nicht! Aber letztendlich kann ein Kunde für wenig Geld eine professionelle Website bekommen, die für ein kleines Unternehmen wie ein Friseur, Handwerker usw. völlig ausreicht. Also, wenn das Budget klein ist, nutze ich ausschließlich WordPress.

            Einmann-Agenturen aus dem Boden wie Pilze. Die leichte Bedienbarkeit von Wordpress und die Unmengen von Plugins, ermöglicht auch Menschen ohne Programmierkenntnisse Webseiten herzustellen.
            Ja das stimmt. Ich habe schon einige Kunden bekommen mit WordPress Seiten die von Leute erstellt wurden die offensichtlich nicht programmieren konnten. Sobald der Kunde etwas wollten wofür es keine vorprogrammierte Lösung gab, war er alleine da gestanden oder es wurde ihm gesagt das seine Wünsche nicht möglich sind. Aber ich muss auch sagen, das ich inzwischen viel weniger programmiere wie vor ein paar Jahren. Ich dachte immer das ist schummeln, wenn ich einfach ein Plugin installiere anstatt etwas selber zu programmieren. Letztendlich spare ich aber so viel Zeit damit, dass es sich doch lohnt.

            Würde ich meine Kunden Fragen wie ich Funktion X umsetzten soll, würden fast alle wollen das ich einen Plugin benutze anstatt die Funktion selber zu programmieren, wenn ich dadurch mehrere Stunden Arbeitszeit (und Kosten) sparen würde, auch wenn das Plugin zu eine leicht Verlangsamung der Website führt. Das spricht auch für WordPress, weil dafür viele gepflegte und hochwertige Plugins zur Verfügung stehen.

            Offensichtlich bin ich etwas von ein WordPress Fanboy . Aber ich find auch es hängt vom Budget ab. Eine große Firma würde sicherlich bevorzugen, dass eine Funktion selber programmiert wird, anstatt dass man sich auf einen Plugin verlässt. In diesem Fall hat WordPress dann kein Vorteil mehr.
            https://spektrume.de

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            • #7
              Hi spektrume,
              die Erfahrungen von meinen Freund habe ich auch in abgeschwächter Form auch geteilt. Da wir beide vollberuflich in den Bereich arbeiten und eine Mediengestalterausbildung hatten, müssen wir uns sowohl technisch als auch gestalterisch abheben von der Konkurenz. Was aber natürlich für den Kunden mehr kostet. Ein schöner Vergleich wäre es Möbel von IKEA und Möbel von einem Tischler zu kaufen. Dort sieht man auch die großen Unterschiede. Zur Programmierung: Ich nutze auch Plugins, aber achte auch Performance und Sicherheit. Zu viele Plugins machen ein CMS unübersichtilich und langsam. Deswegen greife ich einigemale selbst zur Progammierung von Plugins/Erweiterungen. in Typo3 und Joomla ist man so flexibel, dass man auch auf Plugins verzichten kann. In Joomla sind das die Overrides, Custom Fields und in Typo3 das Typo-Script. Damit erspart man sich oft die Programmierung von Plugins. Neos bietet ähnliche/gleiche Funktionen wie Typo3.
              Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
              Albert Einstein

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              • #8
                Allein aus Bedienungsgründen verwende ich Wordpress. Vor allem weil es dafür so viele Plugins gibt.

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                • #9
                  Ich glaube Plugins sehe ich nicht immer als Stärke, dass sehe ich z.B. bei Typo3. Da es so anpassbar ist brauche ich nicht meine Webseite mit Plugins vollpacken. Wenn es um die Bedienung geht, da gibt es zahlreiche Alternativen zu Wordpress. Was mir aber die meiste Sorge bereitet, dass es keine klare Trennung von Inhalt und Design gibt in Wordpress. Selbst kleinere CMS-Lösungen haben eine bessere Trennung von Inhalt und Design.
                  Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
                  Albert Einstein

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                  • #10
                    Bei uns ist es je nach dem was der Kunde verlangt. In letzter Zeit kommen mehr ohne CMS aus da html Seiten wesentlich einfacher umzuziehen sind.

                    Der Gedanke den Kunden oft hegen ist das sie selbst die Seite moderieren möchten.
                    Ein Kunde der WP, Joomla, Drupal, Typo3 etc noch nie aus der Admin Perspektive gesehen hat hat eine mittlere Learning Curve vor sich, etwas mehr als man zum editieren von Html Seiten braucht IMHO.
                    https://arnego2.com

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                    • #11
                      Bei mir ist es so, dass die meisten Kunden von mir viel Kontrolle über die Webseite haben wollen und die Möglichkeit selbst Inhalt einstellen zu können. Man kann auch eine HTML-Seie erstellen, wenn es vorteilhaft für den Kunden ist. Aber ich erstelle selten reine HTML-Dateien mehr, da es wenig Kunden gibt, die eine reine HTML-Datei brauchen :-(
                      Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
                      Albert Einstein

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                      • #12
                        Ich verwende seit einiger Zeit Joomla, wenn es der Eigner so will. Das kann man auch durch eigenes CSS gestalten. Dann habe ich noch diese Tage Zeta Producer 14 für einen Fussballclub eingesetzt. aber da sind die Möglichkeiten sehr begrenzt.

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                        • #13
                          Zitat von Localfu Beitrag anzeigen
                          Bei mir ist es so, dass die meisten Kunden von mir viel Kontrolle über die Webseite haben wollen und die Möglichkeit selbst Inhalt einstellen zu können. Man kann auch eine HTML-Seie erstellen, wenn es vorteilhaft für den Kunden ist. Aber ich erstelle selten reine HTML-Dateien mehr, da es wenig Kunden gibt, die eine reine HTML-Datei brauchen :-(
                          Was mich interessieren würde ist wie viele der Kunden die selbst etwas machen würden es endeffektlich auch tun? Anfänglich war es hier gleich nur die meisten, eigentlich alle, haben sich nicht einmal einmal eingeloggt.

                          https://arnego2.com

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                          • #14
                            Hi arnego2, ein Großteil meiner Kunden verwendet auch das Backend und erstellen regelmäßig eigenen Content und rufen Informationen ab. Natürlich gibt es auch Kunden die speziell sind und bestimmte Funktionalität haben möchten. Was selten vorkommt, dass Kunden mir den Auftrag geben die Inhalte hochzuladen.
                            Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
                            Albert Einstein

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