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DSGVO - ADV-Vertrag - EU-Käse

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  • DSGVO - ADV-Vertrag - EU-Käse

    Hallo, DSGVO ist eine EU-Verordnung, deshalb tritt das ja in allen EU-Staaten in Kraft.
    Ob das bei allen Staaten gleichzeitig ist, ist mir nicht bekannt.
    In schätze mal, dass mind. für 1 Million Websiten (vermutlich viel mehr) den ADV-Vertrag ausdrucken (in 2-facher Ausfertigung) und nach Irland schicken müssen, weil die Google Analytics verwenden.
    Ein Vertrag hat 18 Seiten, für 2 Exemplare sind das 36 Seiten, mal 1 Million, sind
    36 Millionen Seiten. Ein Exemplar zeichnet Google gegen und schickt das zurück.
    Zu dem Papierkrieg Anno 2018 kann ich nur sagen, EU-Käse.
    Wie können die EU-Datenschützer nur so einen Papierkrieg anzetteln.

    Aber ab 25.5.2018 ist DSGVO bei uns verbindlich und ich fürchte leider dass der
    Wirtschaft und den Webbetreibern eine kleiner Abmahnkrieg bevor steht. Da es EU-Recht ist,
    können wir auch leicht aus dem Ausland abgemahnt werden. Jetzt, warten die Abmahner im In- und Ausland auf die Stunde 0, den 25.5.2018.
    Ich hatte mal einer Abmahnkanzlei in meiner Nähe eine kleine Frage gestellt, die haben mir geschrieben, dass sie wegen DSGVO keine freien Kapazitäten mehr haben. jetzt haben die Abmahner schon wegen Überlastung geschlossen. Dabei ist erst ab dem Stichtag abzumahnen, aber die treffen ihre Vorbereitungen.
    Bei Abmahnungen verdienen eigentlich nur die Anwälte, für viele ist das sicher jetzt eine Goldgrube. Aber die Anwälte bei uns dürfen nicht ohne ein "Kundenmandant" abmahnen, sonst droht Lizenzentzug. Aber da kann man tricksen und im Ausland ist das sicher lockerer.

    Also, ich kann nur auffordern, jetzt die DSGVO rechtzeitig auf die Reihe zu bekommen.

    Viele Grüße
    Gerhard


  • #2
    Abmahnungen aus anderen EU-Ländern halte ich für eher unwahrscheinlich.
    Die DSGVO heißt so, weil eine GrundVerordnung ist! Diese Vorgaben müssen die Länder entsprechend ihrer Gesetze umsetzen.
    Da jedes EU Land weiterhin unterschiedliche Gesetzgebungen hat, wüsste ich aktuell nicht, mit welcher Grundlage eine anderes EU-Land Dich abmahnen sollte.

    Setzt Du die DSGVO entsprechend der deutschen Gesetzgebung um, hast Du alles gemacht, was Du tun kannst.
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    • #3
      Hallo arne, auf unsere website kann ja jedes land gehen und natürlich auch nach unseren bestimmungen prüfen.
      du hast recht, es ist vermutlich nicht sehr wahrscheinlich.
      ich hatte aber mal den fall mit einem kollegen, der nur einen kleinen shop hat und aus spanien abgemahnt wurde.
      deshalb ist da meine befürchtung, dass sich da gezielte abmahner ans werk machen könnten.
      warten wir es ab.

      setzen wir die dsgvo richtig um, ja dann ist alles klar, wie du meinst.
      aber ich schlage mich schon seit einer woche mit einem problem herum, das eben nicht ganz klar ist.
      in meiner datenschutzerklärung ist wegen google alles klar.
      aber ich setze auch banner von anderen affiliatefirmen ein.
      nach der rückfrage bei denen geben die mir zwar genaue auskunft was die machen und welche daten
      die verarbeiten, verweisen aber auf einen anwalt wenn es um die formulierung der datenschutzerklärung geht.
      nun hatte ich bei meiner e-recht24 auch nachgefragt, dort fehlt mir der text wegen diesen firmen.
      nach rückmeldung werden die beim nächsten update noch einen passus für diesen punkt einarbeiten.
      also, machmal wundert man sich, dass eben doch nicht alles klar ist.
      viele grüße
      gerhard

















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      • #4
        Wichtig ist in dem Fall der Unternehmenssitz.
        Wenn Du natürlich einen Shop in Spanien anbietest, schließe ich nicht aus, dass in dem Fall die Datenschutzerklärung abweichend sein müsste.
        Es sei denn, die Spanier werden darauf hingewiesen, dass Du ausschließlich aus DE verkaufst/versendest und Dich an die hier geltenden Gesetze hältst.

        Aber solange das nicht ist, reicht es nach den entsprechenden Landes-Gesetzen des Unternehmenssitz, würde ich sagen.
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