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Ab wann ist es Werbung auf der Website?

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  • Ab wann ist es Werbung auf der Website?

    Moin Zusammen
    wir erstellen eine Website für eine private Zimmervermietung. Nun soll eine Seite mit Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten, Telefonnummern Taxiunternehmen etc. erstellt werden. Ist das schon Werbung? Wenn ja, reicht es wenn Werbung am Anfang der Seite steht? Ich finde darüber nichts im Internet. Habe aber bei einer anderen Geschichte eine Rüpel bekommen. Vielleicht kann jemand von euch das beantworten.
    Viele Grüße
    Alexandra

  • #2
    Hallo,

    bin kein Jurist - allgemein ist es Werbung, wenn es für den Link eine Gegenleistung gibt, es muss dabei nicht unbedingt Geld fließen.

    Infos gibt es bei Google genug, wenn man die richtige Frage stellt - siehe

    Leitfaden der Medienanstalten
    Werbekennzeichnung bei Social-Media-Angeboten


    Dieser Leitfaden der Medienanstalten enthält grundlegende Hilfestellungen und Regelungen zu den Kennzeichnungs- und Trennungspflichten bei Werbung in Social-Media-Angeboten wie Instagram, Twitter, Facebook, You-Tube, TikTok, Twitch etc. und sonstigen Internet seiten wie zum Beispiel Blogs. Er konzentriert sich auf Fragen des Medienrechts, blendet das Wettbewerbsrecht aber nicht aus.
    ...
    Achtung:
    Werbliche Absicht kann unterstellt werden, wenn das Produkt bzw. die Dienstleistung in einer Art und Weise vorgestellt und angepriesen wird, die beim objektiven Betrachter den Eindruck entstehen lassen kann, dass der Absatz und Verkauf gefördert werden soll.

    Quelle: https://www.die-medienanstalten.de/f...cial_Media.pdf
    daniel5959
    Zuletzt geändert von daniel5959; 29.04.2020, 17:12.
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    • #3
      Hallo Daniel
      vielen Dank für deine Antwort. Ich habe vergeblich nach einer Erklärung gesucht. Da ich wohl die Frage verkehrt gestellt habe Mein Mann ist noch nicht lange dabei, da weiß man einiges einfach nicht. Und die Liste hilft mir sehr.
      Viele Grüße
      Alexandra

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      • #4
        (Dieser Post ist keine Rechtsauskunft und könnte Fehler enthalten)

        AlexandraS Hi AlexandraS, wenn du Zimmer vermietest ist das schon eine Form von Gewerblichkeit, die aber nicht immer angemeldet werden muss bis zu einem bestimmten Rahmen. Du musst nicht angeben, dass dies Werbung ist, da es eine Empfehlung ist für den Gast. Da du keinen finanziellen Vorteil hast, wenn du die Ausflugziele nennst Anders wäre es, wenn du von den Anbieter Geld bzw. Gegenleistung bekommst. Dann ist es Werbung.

        Gruss Localfu
        PS: Wenn euch mein Post gefallen hat, dann lasst mir ein "Daumen hoch" da!

        Kommentar


        • #5
          Hallo Localfu
          vielen Dank für deine Antwort. Da die Vermieter der Zimmer tatsächlich keine Gegenleistung erhalten, kann man ja die Seite fertig machen.
          Einen schönen ersten Mai und nochmals danke für die Erklärung.
          Viele Grüße
          Alexandra

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          • #6
            Hallo,

            AlexandraS:

            ... wir erstellen eine Website für eine private Zimmervermietung.

            - - - - -

            Da die Vermieter der Zimmer tatsächlich keine Gegenleistung erhalten, ...
            Ich dachte, dass da selber Zimmer vermietet werden, jetzt scheint es aber so, dass hier Zimmer von anderen Vermietern angeboten werden.

            Bei einer Zimmervermittlung erhalten normalerweise die Vermieter kein Geld bzw. Gegenleistung vom Vermittler, sondern eher umgekehrt.

            Hier nochmal ein Auszug aus meinem geposteten Link, siehe

            Achtung: Werbliche Absicht kann unterstellt werden, wenn das Produkt bzw. die Dienstleistung in einer Art und Weise vorgestellt und angepriesen wird, die beim objektiven Betrachter den Eindruck entstehen lassen kann, dass der Absatz und Verkauf gefördert werden soll.
            Indizien hierfür können beispielsweise sein: überaus positive Darstellung, Aufforderung zum Kauf, Thematisierung immer derselben Produkte/Dienstleistungen/Marken, fehlender Anlass für eine Veröffentlichung, Nennung von Preisen und Bezugsquellen, Kombination mit Affiliate Links.

            Quelle: PDF von
            die-medienanstalten.de


            Vielleicht mal (er)klären wie da der Hase denn wirklich läuft - den Forenusern und sich selber.

            daniel5959


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            • #7
              hallo, das hört sich rechtlich schwierig an. es könnte wie eine gewerbliche vermittlungstätigkeit angesehen werden.
              ich empfehle es auch mit dem gewerbeamt zu besprechen, da kann man sich auch kostenlos beraten lassen.
              sonst läuft man auch leicht in eine steuerfalle.
              hinweise wegen werbung schreibt man auch ins impressum, das impressum ist pflicht auch für private website.
              bei fotos muss auch der urheber/quelle ins impressum
              gerhard

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              • #8
                Hallo,

                bin selber ja kein Jurist - auch unter Juristen werden einige Dinge kontrovers diskutiert - aber wie jeder andere Webseitenbetreiber muss ich mich auch mit juristischen Fragen befassen und Antworten finden, um das Abmahnrisiko klein zu halten.

                Zusammen gefasst: Die Impressumspflicht nach TMG gilt nicht für Seiten, die sich ausschließlich auf rein private und familiäre Inhalte beschränken (mein Kind, meine Katze, mein Haus). Alle anderen Seitenbetreiber sollten - um rechtliche Risiken zu vermeiden - ein vollständiges Impressum erstellen und auf ihrer Webseite einbinden.

                Quelle: e-recht24.de
                Rein privat ist ohne Impressumspflicht, aber wer Werbebanner einbindet oder Texte für die Allgemeinheit (Stichwort "journalistisch") verfasst oder Dienstleistungen bzw. Produkte vorstellt, der sollte besser ein Impressum haben.

                Beim Punkt "Gewerblich Tätigkeit" zählt nicht der Verdienst bzw. Gewinn, den man mit der Webseite macht, sondern schon die Absicht einen Gewinn erzielen zu wollen.

                Eine Zimmervermittlung per Webseite "mit Ausflugszielen, Sehenswürdigkeiten, Telefonnummern Taxiunternehmen etc." dürfte schon in Richtung "gewerblich" gehen, da zu vermuten ist, dass früher oder später auch Provisionen fließen und / oder Werbung eingebunden wird - also schon die Absicht besteht, dass später damit auch Geld verdienst werden soll.

                Warum wollen die Leute das unbedingt unter "privat" laufen lassen?

                Gewerblich ist keine große Sache - Impressum, Datenschutzerklärung, Cookie-Banner bzw. ein Consent Tool für die Webseite, Gewerbeanmeldung (ca. 10-40 Euro je nach Gemeinde/Stadt) und Kleingewerbe mit einfacher Einnahme-Überschuss-Rechnung für den Anfang.

                Bei der Gewerbeanmeldung werden auch Finanzamt, Verbände (z.B. IHK - Industrie- und Handelskammer, dabei gibts die monatliche Zeitschrift kostenlos dazu), Behörden u.a. informiert.

                Infos zu Kleingewerbe:

                https://www.billomat.com/lexikon/k/kleingewerbe/

                https://www.lexoffice.de/lexikon/kleingewerbe/

                Anmerkung: Ich habe extra diese Links bei Google heraus gesucht und gepostet, da es sich um Anbieter von Buchungssoftware handelt und es zu erwarten ist, dass die Infos richtig und aktuell sind.

                daniel5959
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                • #9
                  hallo,
                  bei der ihk muss man aber aufpassen, dass man nicht so einfach mitglied wird.
                  pflicht ist nur, wenn eine hgb-eintrag beim gericht vorgenommen wird,
                  da kostet dann eine mitgliedschaft unterschiedlich in den bundesländern, in bayern z.b. 140 eur im jahr.
                  ob man als mitglied bei der ihk auch kostenlos dabei ist, ist mir unbekannt.
                  richtet sich nach der unternehmensart.
                  gerhard


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                  • #10
                    Hallo zusammen
                    leider hatte ich die Tage keine Zeit. Also, ein Pärchen vermietet im eigenen Haus vier Zimmer. Auf der Website geht es auch nur um die Zimmer in deren Haus (keine weitere Vermittlung von anderen Vermietern). Letzte Woche wurde ein Gewerbe angemeldet. Die beiden haben bislang keinerlei Interesse Provision zu erhalten oder auf der Website Werbung laufen zu lassen. Es geht ganz allein darum Gästen zu zeigen was es in der Umgebung schönes gibt. Das betrifft nicht nur Ausflugsziele bei denen man Eintritt zahlen muss. Impressum, Datenschutz, Bildquellennachweis ist schon auf der Website.
                    Sorry wenn ich mich nicht verständlich ausgedrückt habe und vielen Dank für eure Antworten
                    Viele Grüße
                    Alexandra

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                    • #11
                      Hallo,

                      @AlexandraS: dieser Hinweis dürfte auch für Links gelten - siehe

                      Beiträge über Produkte,Dienstleistungen, Marken, Unternehmen, Regionen, Events, Reisen, die aus eigener Motivation ohne kommerziellen Anreiz Dritter veröffentlicht werden.

                      Kennzeichnung notwendig? - In der Regel nein (Vorsicht bei zu positiver Darstellung)

                      Quelle: PDF von die-medienanstalten.de
                      Evtl. könnte man darauf hinweisen, dass die Ausflugstipps / Links ohne Gegenleistung der Anbieter erfolgen.

                      @ST747: Infos zur IHK-Mitgliedschaft, damit in Zukunft keine Unwahrheiten mehr verbreitet werden - siehe

                      Gesetzliche Pflichtmitgliedschaft

                      Damit die IHK die gewerbliche Wirtschaft in ihrer gesamten Breite vertreten kann, gehören der IHK nach den gesetzlichen Vorschriften alle Gewerbetreibenden an - ohne Unterschied der Branche, der Rechtsform, der Größe oder des Umfangs. Davon ausgenommen sind reine Handwerksbetriebe, die ausschließlich der Handwerkskammer angehören.
                      ...
                      Nach dem Willen des Gesetzgebers ist für folgende IHK-Mitglieder kein Beitrag festzusetzen:

                      Kleinunternehmen
                      Nicht im Handelsregister eingetragene IHK-Mitglieder, deren jährlicher Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt.

                      Existenzgründer
                      Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen (damit keine GbRs), die die Voraussetzungen für Existenzgründer erfüllen, sind für das Geschäftsjahr einer IHK in dem die Betriebseröffnung erfolgt und für das darauf folgende Jahr komplett vom Mitgliedsbeitrag sowie für die beiden folgenden Jahre von der ertragsabhängigen Umlage befreit, solange der jährliche Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 25.000 Euro nicht übersteigt.

                      Quelle: https://www.stuttgart.ihk24.de/ueber...beitrag-664170
                      daniel5959
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                      • #12
                        hallo, ein Auszug von IONOS:
                        https://www.ionos.de/digitalguide/we...s-zu-beachten/
                        Nahezu jede Website muss ein Impressum – auch Anbieterkennzeichnung genannt – enthalten. Lediglich private Homepages, die ausschließlich für den eigenen Familien- und Freundeskreis vorgesehen sind, benötigen keines.

                        Das ausschließlich für den eigenen Familien- und Freundeskreis vorgesehen sind, ist aber hier nicht gegeben.

                        Es ist aber richtig, dass nicht alle ein Impressum (die rein privaten) benötigen.
                        Es ist aber sinnvoll, das trotzdem zu tun. Den Generator für Impressum giubt es auch kostenlos.

                        Gerhard


                        Die Impressumspflicht gilt auch für Websites. Doch was muss ein Impressum beinhalten, damit man rechtlich auf der sicheren Seite ist?

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                        • #13
                          hallo daniel,
                          eigentlich hatte ich wesentlich ausgedrückt, dass man aufpassen muss, das man nicht so einfach mitglied wird. man kann widersprechen und wenn man es nicht macht, ist man mitglied.
                          Von der IHK bekommt man eine beitragsrechnung, der man widersprechen kann.
                          Die widerspruchsgründe hast du aufgeführt. du hast aber recht, an der unternehmensform liegt es nicht unbedingt.
                          unbedingt deshalb nicht, weil ein eintrag ins handelsregister eine mitgliedschaft erfordert,
                          auch wenn die widerspruchsgründe vorliegen, z.B. kleinunternehmer.
                          Es steht auch dort ..nicht im unternehmesregister eingetragene... (das ist wesentlich)
                          Nun nehmen wir ein einfaches beispiel: Du hast ein kleinunternehmen und trägst dich ins handelsregister ein, da musst du mitglied werden und den beitrag zahlen auch wenn deine gründe zutreffend erscheinen.

                          warum man sich als kleinunternehmer ins handelsregister einträgt, hat aber ganz andere wesentliche
                          gründe, die ich jetzt nicht näher erläutern will. es macht aber ggf. nicht nur sinn, sondern kann pflicht sein.
                          manches läßt sich auch mit 3 Sätzen kaum vollständig erklären.
                          gerhard

                          Kommentar


                          • #14
                            Hallo,

                            die Erklärung lässt sich auch kürzer formulieren, wenn es sein muss.

                            1) IHK-Mitgliedschaft

                            ... gehören der IHK nach den gesetzlichen Vorschriften alle Gewerbetreibenden an ... ausgenommen sind reine Handwerksbetriebe, ...
                            2) Zahlungspflicht

                            Nach dem Willen des Gesetzgebers ist für folgende IHK-Mitglieder kein Beitrag festzusetzen:

                            Nicht im Handelsregister eingetragene IHK-Mitglieder, deren jährlicher Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb 5.200 Euro nicht übersteigt.

                            Nicht im Handelsregister eingetragene natürliche Personen (damit keine GbRs), die die Voraussetzungen für Existenzgründer erfüllen, ...
                            Es gibt 2 Punkte, die sich nicht widersprechen. Punkt 1 definiert wer Pflichtmitglied wird und Punkt 2 definiert Ausnahmen bei der Zahlung des Mitgliedbetrages. Das bedeutet es gibt Mitglieder, die zahlen müssen und Mitglieder, die kostenlos Mitglied werden.

                            daniel5959
                            FindeLinks.de - Kurzinfos mit Linkempfehlung
                            Homepage-FAQs.de - bleibt als Archiv online

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                            • #15
                              hi daniel, das ist auch nicht korrekt.
                              es gibt A Mitglieder, die im Handeslregister eingetragen sind.
                              es gibt B Mitglieder, die im Handelsregister NICHT eingetragen sind.
                              Es gibt auch noch C-Nichtmitglieder und die müssen gar nicht zahlen,
                              Nichtmitglieder zahlen ausnahmlos nichts.
                              Vor einer Mitgliedschaft ist das erst einmal zu klären.
                              schaue Dir den Punkt z.B. Freiberuflerprivileg an.
                              https://www.akademie.de/wissen/ihk-hwk-beitraege

                              zu deinem Punkt 1, Der Punkt 1 ist nicht vollständig, es gibt ja auch A Mitglieder, die im Handelsregister eingetragen sind und C-Nichtmitglieder. Dabei soll der Punkt 1 definieren, wer Pflichtmitglied wird. Die unter Punkt 2 dargestellten Ausnahme ist sicher richtig, aber nur für B Mitglieder. Das sagt noch nicht, dass andere Mitglied werden müssen oder zahlen müssen.Mein ursprüngliche Aussage war aber, dass im Handelsregister eingetragene zahlen müssen.
                              Da treffen logisch die Ausnahmen für diese nicht zu.
                              Damit schließe ich das Thema ab, wir drehen uns sonst im Kreise.
                              Gerhard

                              Auf ihre Zwangsmitgliedschaft in Handwerks- oder Industrie- und Handelskammern reagieren viele Gewerbetreibende mit großem Ärger. Immerhin sind die Beiträge für Gründer und Selbstständige mit geringem Einkommen an vielen Orten gesenkt worden.

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