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Schlechtes Rentensystem in D

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  • Schlechtes Rentensystem in D

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    Hallo,

    Deutschland als reiches Land hat das schlechteste Rentensystem im Vergleich zu den Nachbarländern, siehe

    Österreich, Schweiz und Niederlande
    Drei Renten-Systeme in Europa im Vergleich

    Die Rentensysteme in Europa sind sehr verschieden. Als eines der besten gilt das der Niederlande. Das Modell basiert auf einer hohen Grundrente und einer verpflichtenden betrieblichen Altersvorsorge. Im Vergleich zu Deutschland eher höhere Renten gibt es auch in Österreich, die aber recht abhängig sind von der Finanzlage des Staates. Die Schweiz hat eine umfassende Volksversicherung ohne starken Bezug zu den vormaligen Einkommen, allerdings zudem auch eine obligatorische berufliche Zusatzversorgung.

    Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/polit...uropa-100.html

    Selbst die jetzt beschlossene Grundrente ist "Pfusch".

    Statt endlich die Erfahrungen der Nachbarländer zu nutzen und ein gutes Rentensystem aufzubauen, werden den Milliardären weiterhin zig Millionen in den Ar... geschoben, z.B. durch Befreiung von der Grunderwerbsteuer bei Immobilienkonzernen oder durch Verzicht auf Erbschaftsteuer bei großen Unternehmen. Wenn die Tante ihrem Neffen dagegen etwas Geld vererbt, dann muss darauf Erbschaftsteuer gezahlt werden.

    Mein Vorschlag wäre die "solidarische Grundrente" von 980 Euro für alle schon ab 25 Beitragsjahren. Für jedes Jahr weniger gäbe 10 Euro weniger, also bei 15 Beitragsjahren wären es immerhin noch 880 Euro ohne Bedürftigkeitsprüfung. Und für jedes Jahr mehr gäbe es 10 Euro zusätzlich, also nach 45 Beitragsjahren 980 Euro + 200 Euro = 1180 Euro Grundrente.

    Bei den Reichen könnte man die zusätzlichen Grundrentenzahlungen über Steuern auf Einkommen und Vermögen gleich mehrfach wieder herein bekommen - ganz einfach.

    daniel5959
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  • #2
    Ich glaube der beste Weg wäre die Abgeordneten Bezüge an einen Mindestrente zu verankern.
    In ca 2 jahren wäre die Grundrente bei 5k mindestens.
    https://arnego2.com <Webseiten ab €80 und einiges mehr>

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    • #3
      aber der übelste faktor ist der Nachhaltigkeitsfaktor, siehe Link:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Nachhaltigkeitsfaktor

      Damit wird Anzahl Rentner und Anzahl Beitragsfaktor mit in die Rentenberechnung mit einbezogen.

      Da wir einen "Altersbauch", immer mehr Rentner, wirkt sich das wesentlich als Bremse aus.

      Die künftigen Rentner müssen mit immer weniger Rente auskommen und viele werden
      erhebliche Probleme mit der Bezahlung der Miete haben.
      Vorsorge wenn es geht, wäre eine günstige Eigentumswohnung für sich zu kaufen.
      Aber bei den derzeitigen Preisen ist auch das schwierig.
      Die Zukunft für junge Menschen wird leider nicht so rosig.

      viele grüße
      gerhard


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      • #4
        Hallo,

        die bisherigen Einzahler (Arbeitnehmer) werden auf Dauer keine Rentenbeiträge zusammenbringen können, wenn sie vom restlichen Gehalt noch leben und ihre Mieten zahlen wollen, um auskömmlichen Renten zu ermöglichen.

        Hier müsste es eine "solidarische Grundrente" geben, die von den Starken ein mehrfaches an Geld einnimmt als sie später auszahlt, ähnlich der gesetzlichen Krankenkasse, aber ohne Aussteigsmöglichkeit bei Überschreitung einer bestimmten Einkommensobergrenze.

        Und es müssten alle in die Rentenversicherung einzahlen, also nicht nur Arbeitnehmer, sondern wirklich alle. Also Beiträge noch Einkommen einzahlen, aber Renten nach oben begrenzen, z.B. auf das 3,5-fache der Grundrente.

        Die Reichen haben genug Geld und könnten leicht zusätzlich privat versorgen, sie müssten also nicht am "Hungertuch nagen", wie es wohl deren Lobbyisten an die Wand malen dürften.

        In der Vergangenheit wurden die Reichen großzügig mit Steuergeschenken bedacht (keine Grunderwerbsteuer bei Immobilienkonzernen, keine Erbschaftsteuer bei Unternehmensübernahme, veringerte MWSt. für Hotelbetreiber, EEG-Umlagenbefreiung usw.), das müsste ein Ende finden, da die Einkommenschere schon viel zu weit auseinander geht.

        Nochmal mein Vorschlag mit Ergänzung:

        Grundrente bei 25 Beitragsjahren 980 Euro pro Monat ohne Bedürftigkeitsprüfung

        > plus 10 Euro pro Monat für jedes weitere Beitragsjahr

        > minus 10 Euro pro Monat für jedes fehlende Beitragsjahr

        > bei weniger als 15 Beitragsjahren mindestens 880 Euro (evtl. mit Bedürftigkeitsprüfung)

        daniel5959

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        • #5
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          Daher einfach rechtzeitig ein gewünschtes Land wählen. Dank EU kein Problem. Ist jedem freigestellt! Hier ist mit Fallbeispielen erklärt, wie es geht:
          https://europa.eu/youreurope/citizen...d/index_de.htm

          Aber anstatt sich über zu geringe Rente zu beklagen, sollte man auch das Gehalt während des Arbeitslebens in einen Vergleich zu den Lebensunterhaltskosten sehen. Und da ist Deutschland in Europa einfach unübertroffen. Natürlich ist nicht klar, wie lange das Verhältnis von Gehältern zu Kosten bei derzeitigem Lebensstandard in Deutschland aufgrund des Fachkräfteverschwindens und des Zukommens von wenig Gebildeten noch so bleibt.
          https://www.nzz.ch/meinung/deutschla...ung-ld.1464988
          Aber solange es noch so bleibt (eigentlich ein Wunder) kann man sich in Deutschland ein gutes Häufchen für seine Rente ansparen, was z.B. in der Schweiz oder den Niederlanden wesentlich schwieriger ist. Im Artikel fehlt auch, dass man sich in der Schweiz bereits frühzeitig entscheiden muss, für welches Rentensystem man sich entscheidet. Wandert man also in die Schweiz aus und entscheidet sich für das Falsche, kann man am Ende deutlich weniger übrig haben als nach dt. Rentensystem. Wie lange die höhere Rente in Österreich noch so bleiben kann, ist auch nicht sicher. Schließlich muss diese auch irgendwie bezahlt werden. Die Probleme sind dort die gleichen wie in Deutschland. Auch gibt es in jedem Land sehr große Unterschiede bei der Rente und den Steuern für Selbstständige. Auch je nach Beruf gibt es sehr große Unterschiede. Dann noch die Unterschiede zwischen studierten Leuten, die am Ende ihres Berufslebens meist ein höheres Gehalt haben und Leuten mit Ausbildung, die i.d.R. bereits mehrere Jahre mehr einzahlen können. Je nach Rentensystem hat etwas anderes Vorteile. Alles nicht so einfach oder schlecht, wie es in den Artikeln den Anschein macht.
          Zuletzt geändert von 360; 12.11.2019, 23:23.

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