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  • #16
    hi,

    morgen soll die erfolgsstorry der neuen corona-app beginnen. da gehen die geo-daten dann flott über die handys und es werden
    die ersten großen befürchtungen schon laut, dass der aku deshalb bald leer ist und die nutzer das wieder ausschalten.

    vermutlich müssen alle beamte und angestellte des öffentl. dienstes das nutzen, damit das auch sinn macht und die app sich lohnt.

    ich habe mich aber in einem wesentlichen punkt geirrt.
    ich dachte ursprünglich, dass man mit der app gar keinen findet,weil die infizierten im krankenhaus oder in der quarantäne sind.
    nur dafür braucht man keine app und für tote und genesene sowieso nicht.

    aber den neuen wichtigen aspekt hatte gestern einer im fernsehen eingebracht. da die nutzer sich selbst als infiziert bei der app auf dem eigenen handy
    eintragen müssen, befürchten man jetzt, dass man damit jux macht und sich als infiziert falsch damit meldet. damit kann man die anderen aber
    ziemlich auf trap halten, apper die rap, das ist was ganz neues.
    ich stelle mir vor, der app-fälscher sitzt in einem buss oder zug und angeblich soll das handy erst nach 15 minuten anschlagen. aber mit dem buss oder zug fahre ich normal 30 minuten.wenn fast 50% (soviele wollen ca, die app nutzen) aber schon unterwegs fluchtartig den buss oder
    zug verlassen, läuft etwas "schief".

    gerhard

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    • #17
      Wer positiv auf Covid-19 getestet wurde, trägt diesen Status selbst in die App ein. Um einen Missbrauch zu verhindern muss dieser Status offiziell bestätigt werden. Das geschieht zum einen über einen QR-Code, den man vom Testlabor erhält. Alternativ kann man auch eine TAN eingeben, die man von einer Telefon-Hotline bekommt, da nicht alle Labore in der Lage sind, QR-Codes zu generieren.
      https://www.rnd.de/politik/corona-ap...YR4M3FY6Q.html

      So funktioniert die Corona-Warn-App – und das kann sie nicht.

      Zuletzt geändert von Carlisa; 16.06.2020, 01:27.

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      • #18
        hallo.
        ich habe das gelesen, der link ist gut.
        o.k., einfach falsch in betrieb geht nicht.
        aber es auch erkennbar, dass eine bestimmte Technik auf dem Handy installiert sein muss, haben vermutlich viele nicht.

        aber jetzt kommt die moralische frage.

        personen die infiziert sind, werden in häusliche quarantäne geschickt. schwere fälle sind im krankenhaus sicher aufgehoben, können nicht rumlaufen.
        es könnten eigentlich nur die gefunden werden, die trotz der quarantäne frei rum laufen.
        diese verstoßen aber gegen das gesetz und werden mit bußgeld belegt, wenn die erwischt werden.
        ich kann mir jetzt überhaupt nicht vorstellen, dass da einer das bußgeld riskiert und mit
        seiner warnapp rum läuft. der kann ja einfach das handy zuhause lassen oder die app abstellen.

        interessant wird die app nur, wenn mal einer beerdigt ist und seine warnapp noch im sarg ist und er ständig signale sendet. drum ist verbrennen die beste methode alles zu beseitigen.
        also, da bin ich sehr gespannt, wieviele man findet.
        aus meiner sicht viel wirbel um nichts, ich halte davon gar nichts.

        aber stören tut mich, dass es überlegungen gibt, bestimmte einrichtungen nur mit so einer
        app zugänglich zu machen. z.B. Restaurants. das könnte sich auch auf andere einrichtungen ausweiten.

        gerhard

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        • #19
          ich glaube es fast nicht, aber der gesetzgeber will auch eine meldepflicht corona
          bei den haustieren. wenn der kater brummelt, kann es ja corona sein.
          https://www.tagesschau.de/inland/cor...licht-101.html
          Hunde sind seltener betroffen als Katzen, Hühner gar nicht: Corona-Infektionen können auch bei Haustieren vorkommen. Künftig sollen sie in Deutschland gemeldet werden. <em>Von Isabel Reifenrath.</em>

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          • #20
            Hallo,

            "Corona-Meldepflicht bei Haustieren" - wenn der 1.April wäre, dann hätte ich es für einen Aprilscherz gehalten.

            Wie viele Menschen müssen die App nutzen, damit der gewünschte Effekt eintritt?

            ... Die ideale Quote von 60 Prozent wird in Deutschland vermutlich nicht zu erreichen sein. Selbst eine populäre App wie WhatsApp hat Jahre gebraucht, um so hohe Installationszahlen zu erreichen.

            Quelle: RND.de
            Und das ist wohl der 2.Aprilscherz im Juni - besonders viel Intelligenz braucht man als Politiker wohl nicht, nur Vitamin B (Beziehungen).

            daniel5959
            FindeLinks.de - Kurzinfos mit Linkempfehlung
            Homepage-FAQs.de - bleibt als Archiv online

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            • #21
              Hi,
              Zitat von ST747 Beitrag anzeigen
              es könnten eigentlich nur die gefunden werden, die trotz der quarantäne frei rum laufen.
              aber nein. Du vergisst, dass Infizierte schon ansteckend sind, bevor sie Symptome haben.
              Bei den meist jüngeren Leuten, die gar keine Symptome bekommen aber oft in größeren Gruppen zusammenkommen, hilft die App natürlich leider nicht.

              Gruß
              Ingo
              Ingo Webdesign

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              • #22
                hallo,
                die app erzeugt auch bei den behörden chaos, wie es der link zeigt.
                https://www.merkur.de/politik/corona...-13791179.html

                ich verstehe schon, damit soll nach erkennung eines infizierten die kontaktkette rückwärts verfolgt werden können und die kontakte mit einer warnung über das smartphone erfolgen. aber lasse mich mal ein paar beispiele erzählen.

                a ich war am montag im cafe (im freien). am tisch hatte ich ohne maske den cafe bestellt,
                die bedienung hatte maske. im umfeld war jeder tisch belegt, auch der abstand zu anderen war aus meiner sicht unter 2m, aber da fängt schon das problem an. die app schätzt mit bluetooth die entfernung, da zweifle ich schon ab das klappt. aber es sind ja dann schon 4m im durchmesser, nach allen richtungen. da habe ich fast das ganze kleine cafe gescannt. falls ich jetzt am nächsten tag positiv werde und das in der app frei geben,
                werden vermutlich alle ca. 10 personen mit einer warnmeldung aufgeschreckt.

                das ist aber wesentlich, aufgeschreckt, mit der meldung können die eigentlich gar nicht einschätzen
                wo, wann und mit wem der kontakt war. das ergibt fehlmeldungen ohne ende aber jeder
                hat angst und rennt zum onkel doktor, auch wenn er keine symptome hat.

                die bedienung aber hatte immer eine maske, hat aber auch, weil die dort den ganzen tag arbeitet,
                ein hohes risiko. aber die trägt gar kein handy aus prinzip, also auch nix los mit der app.

                b hat einer aber einen positiven test, ist es auch NICHT klar, ob er das auf dem handy aktiv setzt.
                da funktionieren auch die kontakte nicht. (das wollte ich oben u.a. ausdrücken)

                c unter 50% verwenden keine app, damit ist das ganze system nur stückwerk,

                d die kontakte werden über die entfernungsmessung auch gemacht, wenn z.B. eine scheibe dazwischen ist. da geht eine ansteckung gar nicht. ergibt fehlalarme.

                e die app erkennt nicht, ob eine maske aufgesetzt ist. das gibt weiter fehlermeldungen ohne ende.

                f nun noch ein beispiel wo es gehen sollte aber nicht geht. in einem raum, supermarkt, geht eine person um 8 uhr.
                die aerosole fliegen aber stunden durch die luft. da können sich bis 12 uhr 1000 personen anstecken.
                die waren aber nie 15 minuten zusammen, obwohl in den kleinen gängen nicht mal ein abstand von 1,5 eingehalten
                werden kann.

                g es gibt aber noch einen wesentlichen punkt, über den uns die politik noch nicht richtig aufgeklärt hat. viren halten sich auf gegenständen bis zu 3 tage oder länger. türklinken, griffe vom einkaufswagen aber sind ein großes risikio, deshalb immer die meldung hände waschen. es keine schätzung wie häufig dieser übertragsweg ist.
                das geht aber natürlich auch nicht über die app, man muss aber die gesamtsituation bewerten.

                die rückverfolgung der ketten ist zu fehleranfällig, führt zu fehlalarmen und scheckt unnötig viele menschen auf.
                das einzig wirksame mittel ist mehr testen bei symptomen.
                aber das hatte man bisher oft abgelehnt, wenn die symptome gering waren.
                aber man macht das vermutlich künftig, wenn so eine meldung auf dem handy vorgelegt wird.
                damit werden vermutlich viele tests unnötig gemacht und manche arbeitskraft
                verläßt erschreckt den arbeitsplatz und geht umsonst zum arzt.

                ich glaube nicht an die wirksamkeit der app.

                gerhard
                In Deutschland ist die Corona-Warn-App an den Start gegangen. Angela Merkel freute sich über den guten Start. Die Gesundheitsämter schlagen dagegen Alarm.

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                • #23
                  Bei uns im Landkreis und in einem angrenzenden Landkreis gab es schon seit einem Monat keine neu gemeldeten Infizierten. Ich benutze keine öffentliche Verkehrsmittel und bin seit dem shutdown im Homeoffice. Wenn ich welche treffe dann immer die selben und das mit Abstand. Ich finde das diese App zu spät kommt. Wie auch die Maskenpflicht, die in Deutschland auch zu spät eingeführt wurde. Demnach werde ich die App nicht installieren.

                  Wenn eine zweite Welle kommt, finde ich es egoistisch wenn man sie nicht installiert. Ich hoffe aber das diese 2. Welle ausbleibt. Ein sogenannter Experte hat im Radio gesagt dass Deutschland große Chancen hat von einer 2. Welle verschont zu bleiben.

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                  • #24
                    Hi,
                    Zitat von ST747 Beitrag anzeigen
                    ich glaube nicht an die wirksamkeit der app.
                    Deine Szenarien sind plausibel, aber die App ist zumindest in Teilbereichen wirksam. Nämlich dort, wo sich Menschen längere Zeit neben unbekannten Menschen aufhalten, insbesondere im ÖPNV.

                    Gruß
                    Ingo
                    Ingo Webdesign

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