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Gaspreise - gut wer Energie auf Vorrat lagern kann

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  • Gaspreise - gut wer Energie auf Vorrat lagern kann

    Hallo,

    jetzt sind alle Leute gut dran, die ihre Heizenergie im eigenen Haus lagern können und schon im Frühjahr Heizöl bestellt haben, sie müssen sich keine Sorgen um die Gaspreissteigerungen der kommenden Monate machen.

    Bisher waren die Gaskunden gut dran, sie haben sich den Lagerraum für Heizöl, Holz oder Kohlen gespart bzw. hatten einen zusätzlichen Raum für Hobby, Sauna o.ä. - und jetzt zahlen sie eben die "Rechnung" dafür.

    Ich selber habe nicht nur bereits mein Heizöl für den kommenden Winter bestellt, sondern auch noch Holz, Briketts und Eierkohlen für den Notfall, damit könnte ich die noch vorhandenen Holz-/Kohle-Öfen fürs Heizen nutzen.

    Ganz allgemein sind Vorräte gut - sowohl bei der Heizenergie wie auch bei Lebensmitteln.

    daniel5959
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  • #2
    Nachtrag:

    Deutschland hat genau genommen keinen Gasvorrat, sondern nur einen Gaspuffer, um die Spitzen im Winter abzupuffern.

    Wie lange reicht der Erdgasvorrat?

    In Deutschland wird jährlich Erdgas mit einem Energiegehalt von rund 1000 Terawattstunden verbraucht. Laut Branchenverband INES können die Speicher insgesamt Gas mit einem Energiegehalt von maximal rund 256 Terawattstunden gespeichert werden. "Dieses Speichervolumen alleine kann Deutschland zwei bis drei durchschnittlich kalte Wintermonate mit Gas versorgen", so die Bundesregierung.

    Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft...stand-101.html
    Also wenn die Erdgasspeicher ganz voll wären, dann würde es für 2 bis 3 Monate reichen, aber nur wenn in dieser Zeit weiterhin Gas per Pipeline nachgeliefert würde und das ist angesichts des Ukrainekrieges eher unwahrscheinlich.

    Bei einem kompletten Lieferstopp für Gas würde der volle Gasspeicher wohl nur 1 bis 1,5 Monate reichen, in Deutschland muss man aber mindestens 5 Monate (ab etwa Anfang November bis Ende März oder länger) heizen.

    Beim Heizöl ist das anders, hier kann man im Frühling oder Sommer den ganzen Heizölbedarf bis zum nächsten Sommer in die Tanks füllen lassen und ist damit ein ganzes Jahr oder länger unabhängig von den Turbulenzen am Ölmarkt.

    Die Mehrzahl der Gaskunden ist dagegen auf laufende Gaslieferungen angewiesen, da sie im Haus oder in der Wohnung keine Gasspeicher haben. Bisher war Gas sehr bequem, Kosten für Tanks und deren Wartung sowie Platz gespart.

    Für die Zukunft bleibt die Hoffnung, dass zumindest eine der Regierungen endlich mal die Energiewende in Gang bringt und nicht nur behindert wie es seit Jahrzehnten die wechselnden Regierung gemacht haben, gleich welcher Farbe.

    Im Grunde ist es ganz einfach, mehr PV- und Windkraftanlagen in Deutschland sowie stationären Speicher in Form von alten E-Auto-Akkus und Wasserstoff. Dazu die Akkus in den E-Autos, die schnell und einfach den Ökostromüberschuss am Tage auf dem Firmenparkplatz aufnehmen und nach Feierabend zuhause bei Bedarf wieder abgeben können. Statt mit Gas- oder Ölheizungen wird im Winter mit Wärmepumpen geheizt und bei Bedarf im Sommer damit gekühlt, wenn Hitzewellen infolge des Klimawandels stark zunehmen.
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    • #3
      Nachtrag 2:

      Frage: Wie weit würde man mit maximal 256 TWh (= max. 256 Mrd. kWh) Gas kommen?

      Monatlicher Erdgasverbrauch in Deutschland

      10-jähriges Mittel - Angaben in Mrd. kWh

      Oktober 72
      November 95
      Dezember 110
      ----------
      Januar 119
      Februar 105
      März 99
      April 75

      (Anmerkung: Anhand der Grafik nach Augenmass grob geschätzt)

      Quelle: https://www.bdew.de/service/daten-un...h-deutschland/
      In den letzten 3 Monaten des Jahres - Oktober, November und Dezember - werden im Mittel 277 TWh an Gas verbraucht, d.h. die maximal gefüllten Gasspeicher wären am Jahresende schon leer, wenn ab Anfang Oktober kein neues Gas mehr geliefert würde.

      Und es würden noch 3 weitere kalte Monate vor Deutschland und seinen Gaskunden liegen.

      Also müsste man wohl in Deutschland den Großteil der Industrie, der auf Gas angewiesen ist, bei einem Gaslieferstopp herunterfahren, damit die privaten Haushalte den Winter über nicht frieren müssen - das billige russische Gas kommt uns teuer zu stehen.

      So wie uns jetzt die verhinderte Energiewende bei Gas, Heizöl, Benzin und Diesel mit hohen Preisen und volkswirtschaftlichen Schäden auf die Füße fällt, so wird uns die verhinderte Klimawende mit Dürren, Hitze, Wassermangel, Tornados, Überflutungen und Milliarden Euro an Schäden sowie vielen Toten auf die Füße fallen - werden wir aus Schaden wirklich klug oder sind wir unbelehrbar?
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      • #4
        hi,

        beim gas ist die lieferung derzeit gedrosselt, weil ein pumpe kaputt ist.

        deshalb werden auch die gasspeicher nicht so gefüllt, wie geplant.

        nach meinen informationen muss die pumpe von einer deutschen firma gewartet oder repariert werden. das geht aber nicht, wegen den sanktionen
        dürfen die das nicht machen.

        so fordern wir etwas, was wir selber verbieten. o.k., hat etwas mit verstand zu tun, der muss erst noch eingekauft werden, doch diese lager sind auch leer.

        habeck hat flüssiggas in katar bestellt, wie schön die welt da scheint.

        aber flüssiggas wird vor dem transport um den faktor 600 verdichtet, dann wieder unverdichtet. zudem mit schiffen transportiert.

        es hat aber noch keiner gesagt, um welchen faktor sich das gas dann verteuert. ist wie eine milchmädchenrechnung.

        um das ganze gas von russland mit flüssiggas zu ersetzen, da hat mal einer gerechnet, bedarf es ca. 100.000 tankschiffe im jahr. da fehlen dann aber die ca. 100-200 terminals,

        die das flüssiggas bei uns annehmen können. wir haben nicht mal eines. bei BER hat so etwas 10 jahre gedauert.

        wegen den lieferverträgen kann katar ab 2023 liefern, wir aber vermutlich nicht annehmen. da ist es so wie bei der maut, wir müssen zahlen und bekommen nichts dafür,

        bei der maut konnte man aber noch fahren, hier können wir dann nicht heizen.

        auf die politik und nachrichten sollen man nicht mehr hören, einfach dick und doof anschauen,

        das waren noch goldene zeiten.

        die frage ist, welche sanktionen treffen uns mehr als russland, hat auch noch keiner beantwortet. einfach in die sterne schauen.

        gerhard

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