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Heizung - Geld sparen und frieren oder warme Wohnung?

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  • Heizung - Geld sparen und frieren oder warme Wohnung?

    Hallo,

    mit der kälteren Jahreszeit wird das Thema Heizen wieder aktuell und die Frage: Geldsparen oder warme Wohnung?

    Ich habe ja einen kleinen Ölofen (Einzelofen), der über eine Ölleitung mit der Druckspeicher-Ölpumpe und dem Öltank im Keller verbunden ist. Der Ölofen hat rund 4 kW Heizleistung, was bei meinem kleinen alten Haus für den gesamten 1.Stock ausreicht. In der Übergangszeit wie jetzt läuft er nur stundenweise und nachts wird er ganz abgeschaltet.

    Im Wohnzimmer hat es um die 22°C, wenn es in Richtung 23°C geht, dann mache ich den Ölofen aus, da es mir dann zu warm wird. Die Wärme in den Wänden reicht bei ausgeschalteten Ölofen für mehrere Stunden. Erst wenn es Richtung 21°C oder darunter geht, dann wird der Ölofen wieder angezündet. Ich laufe nicht im T-Shirt herum, sondern habe eine lange Unterhose und eine Traininghose sowie warme Socken unterherum. Oberherum eine warme Fleesjacke mit Reisverschluss drübergezogen, damit ich ihn bei Bedarf hoch- oder runterziehen kann.

    Da ich keine Heizungsrohre vom Keller in den 1.Stock habe, sind die Wärmeverluste trotz des kleinen, alten und freistehenden Hauses gering. Und da auch das Warmwasser nicht vom Heizungskeller bis in den 1.Stock fliessen muss, sondern vor Ort elektrisch erzeugt wird, sind auch die Gesamtkosten von Öl und Strom gering, trotz elektrischer Wassererwärmung - voraussichtlich 1.440 kWh Strom insgesamt für das Jahr 2022.

    Im Internet kann man lesen, dass 1°C weniger Temperatur in der Wohnung die Heizkosten um 6% senkt, bei 2°C wären es 12%.

    In meinem Fall bei rund 800 bis 900 Euro zu erwartenden Heizölkosten für 2022/ 2023 wären 2°C weniger rund 100 Euro Ersparnis im Jahr oder bei rund 6 bis 7 Monaten Heizzeit etwa 50 Cent Ersparnis pro Tag und dafür eine ungemütliche Wohnung bei etwa 20°C - nein Danke, soweit geht ich dann doch nicht.

    Mein Bruder braucht etwa die 5-fache Menge an Heizöl, da er mit seiner Familie ein Haus gemietet hat und auch das Warmwasser mit Heizöl erzeugt. Er würde bei 2°C weniger rund 400 Euro (ohne Wasserwasser) im Jahr sparen oder rund 1,90 Euro am Tag.

    daniel5959
    Zuletzt geändert von daniel5959; 21.09.2022, 03:46.
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  • #2
    Nachtrag:

    Rechnung mit 4.500 Liter Heizöl (z.B. Haus mit 2 Wohnungen plus Einliegerwohnung), das mach bei aktuell bei meiner PLZ und Heizöl24.de 7.715,48 Euro. Bei 2°C weniger und rund 12% Ersparnis wären das gerundet 926 Euro im Jahr oder rund 150 Euro pro Monat im Winterhalbjahr.

    Also bei 19,5°C statt 21,5°C spart man 5 Euro pro Tag oder 35 Euro pro Woche bei einer 3- bis 5-köpfigen Familie, macht pro Person 1 bis 1,67 Euro pro Kopf und Tag oder etwa 7 bis 11,70 Euro pro Woche.

    Rechnen wir mal mit 10 Euro pro Woche, die beim Wocheneinkauf für eine wärmere Wohnung gespart werden müsste:

    1 Tube Zahncreme der Eigenmarke, rund 2 Euro gespart
    2 Marmeladengläser, Eigenmarke, rund 2 Euro gespart
    2 Frischkäse á 300 g der Eigenmarke, rund 2 Euro gespart
    Je 1 Papierartikel für Nase, Küche und Toilette, rund 4 Euro gespart
    3 kg Apfel und 3 kg Bananen als Noname, rund 4 Euro gespart
    Zusammen schon 14 Euro gespart, mehr als die erforderlichen 10 Euro, und eine gemütlich warme Wohnung für 1 Woche

    Es ist so einfach im Winter eine gemütlich warme Wohnung zu haben und trotzdem nicht mehr Geld auszugeben als andere Leute, die sich in einer kühlen Wohnung dick vermummen müssen und weiterhin teuere Markenartikel kaufen.

    daniel5959
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    • #3
      Also für mich und bestimmt auch vielen anderen, sind 19,5 Grad im Winter nicht warm. Wenn ich 40h die Woche arbeiten gehe muss ich jetzt jeden Euro umdrehen damit ich über dem Winter komme? Alles wegen unseren tollen Politiker die schleunigst die Energiewende in Deutschland durchsetzten wollen auf Kosten der Bürger bzw. auf Kosten der Wirtschaft in unserem Land. Damit die grünen Unternehmen weiter schön Gewinne einfahren und die Schwere zwischen arm und reich wieder größer wird. Wir lehnen Gas aus Russland ab und kaufen es teuerer von anderen kriegerischen Ländern ein? Diese Doppelmoral ist mehr als fraglich…

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      • #4
        Zitat von daniel5959 Beitrag anzeigen
        Es ist so einfach im Winter eine gemütlich warme Wohnung zu haben und trotzdem nicht mehr Geld auszugeben als andere Leute, die sich in einer kühlen Wohnung dick vermummen müssen und weiterhin teuere Markenartikel kaufen.
        Ich laufe nicht im T-Shirt herum, sondern habe eine lange Unterhose und eine Traininghose sowie warme Socken unterherum.


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        • #5
          Hallo,

          bin nicht eitel, wenn es wärmt, dann ziehe ich auch eine Mütze auf, wenn ich aus dem Haus gehe, denn ich will keine Ohrenentzündung oder keine Erkältung riskieren. Andere sehe ich manchmal bei kühlem Wetter draußen im Hemd herumlaufen, während ich eine dicke Jacke anhabe.

          Letzten Winter habe ich beim Nachbarn (ist inzwischen weggezogen) geklinget, der kam mit nackten Oberkörper heraus und hat mehrere Minuten im Freien mit mir gesprochen bis er wieder hinein ging, da es ihm langsam kalt wurde - manche haben eben Hitze.

          daniel5959
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          • #6
            hallo Daniel,

            hatte dein nachbarn viel haare, das wärmt auch?

            da der nachbar wieder weggezogen ist, war es vielleicht der aus dem zoo? zu der zeit suche man einen, der dort ausgebrochen war. mit so einem typ könnte man auch gut kuscheln, der wärmt auch.

            und juchuuuu, meine heizlüfter ist diese woche endlich aus china angekommen. den hatte ich schon im april bestellt. eine original made in oldgermany marke.

            deshalb ist der 21. Januar 2023 mein heizlüftertag. da hole ich mal alles aus dem raus, was er zu bieten hat.

            also, an alle heizlüfterfans, den 21.1.2023 mitfeiern und fröhlich heizen.


            gerhard

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            • #7
              Hallo,

              dann sollte ich mir am 21.1.2023 besser eine Taschenlampe umhängen, wenn ich in den Keller gehe, damit ich nicht plötzlich im dunklen Keller stehe und mühsam tastend nach einer Taschenlampe suchen muss - ich bin Nichtraucher, deshalb ohne Feuerzeug.

              Für den Notfall, dass der Ölofen mal nicht will, habe ich einen elektrischen Ölradiator in Reserve - seit etwa 25 Jahren. Letztes Jahr habe ich ihn gebraucht, weil der Heizöllieferant sich zu lange Zeit gelassen hat - ich habe ihn deshalb auf meine Warnliste gesetzt.

              daniel5959
              Zuletzt geändert von daniel5959; 26.09.2022, 00:17.
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              • #8
                Bei allem Sparen immer an den Rebound-Effekt denken: https://de.wikipedia.org/wiki/Reboun...%C3%96konomie)

                Viele Sparmaßnahmen zielen auf den Einsatz von komplexen, reparaturanfälligen Technologien und steigern zumindestens in den Anfangsjahren massiv den CO2-Ausstoß für die Vernichtung einer bestehenden Infrastruktur und die Kosten für die Neuerstellung der neuen, umweltfreundlichen Infrastruktur.

                Grundsätzlich bleibt nur der Verzicht auf liebgewonnene Angewohnheiten, d.h. weniger Konsum, kühlere Temperaturen in der Wohnung, Duschen statt baden etc.

                Und wenn dann öfter das Auto stehen bleibt und mit dem ÖNV, dem Rad oder zu Fuß die Wege zurückgelegt werden, dann schont es wirklich den Geldbeutel und die Umwelt.

                Wenn ich z.B. das Tempolimit von 100 km/h in den Niederlanden sehe und dann die Verhältnisse auf den deutschen Autobahnen - hier ließe sich schnell 20-30% des Treibstoffs einsparen, wenn wir es nur wollen.

                LG Karl

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